Die Tierwelt in Costa Rica ist weltberühmt. Schätzungsweise leben dort über 500’000 verschiedene Tierarten. Dazu gehören Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische und eine riesige Menge an Insekten. Obwohl Costa Rica ein kleines Land ist, gehört es zu den artenreichsten Orten der Welt. Deshalb reisen viele Menschen extra dorthin, um Tiere in freier Natur zu sehen.
Besonders bekannt sind die verschiedenen Affenarten. In den Wäldern leben Brüllaffen, Kapuzineraffen und Spinnenaffen. Brüllaffen machen ihrem Namen alle Ehre: Ihr Gebrüll ist extrem laut und manchmal mehrere Kilometer weit zu hören. Kapuzineraffen gelten als sehr intelligent und neugierig. Sie beobachten Menschen oft genau und klauen Touristen manchmal Essen, Sonnenbrillen oder andere glänzende Dinge.
Ein echtes Symbol Costa Ricas ist das Faultier. Faultiere verbringen fast ihr ganzes Leben in den Bäumen und bewegen sich extrem langsam. Genau diese Langsamkeit schützt sie sogar vor Feinden, weil sie dadurch schwerer entdeckt werden. Viele Touristen hoffen, bei ihrer Reise ein Faultier in freier Natur zu sehen.
Auch die Vogelwelt ist beeindruckend. Besonders berühmt ist der farbenfrohe Quetzal, der wegen seines auffälligen Federkleids fast wie ein Fantasievogel aussieht. Insgesamt gibt es in Costa Rica über 900 Vogelarten.
An den Küsten leben Meeresschildkröten. Vor allem im Tortuguero-Nationalpark kommen jedes Jahr Tausende Schildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen. Dieses Ereignis gilt als eines der beeindruckendsten Naturschauspiele des Landes.
Natürlich gibt es auch gefährliche Tiere. Einige Schlangenarten wie die Lanzenotter sind giftig. Auch Pfeilgiftfrösche besitzen starke Gifte. Trotzdem greifen diese Tiere Menschen normalerweise nicht an. Gefährlich wird es meistens nur, wenn man sie provoziert oder ihnen zu nahe kommt.
Im Meer kann man beim Schnorcheln manchmal Riffhaie entdecken. Diese Haie sind für Menschen normalerweise ungefährlich. Trotzdem gilt: Abstand halten und Tiere respektieren.
Costa Rica investiert viel Geld in den Schutz seiner Tierwelt. Viele Tiere wären ohne die Nationalparks und Schutzgebiete heute wahrscheinlich selten oder sogar ausgestorben.
Es war unglaublich, wie die Tiere und Menschen miteinander im Einklang leben. Überall sah ich Affen herumklettern, Frösche quaken und Vögel herumfliegen. Beim Frühstücksbuffet spazierte gemütlich ein Gecko über die Wand usw. Auf unseren Touren machten uns unsere Guides auf verschiedenste Tierarten aufmerksam und erklärten uns viel über deren Lebensweisen. Eines meiner eindrücklichsten Erlebnisse auf der Reise war es, beim Schnorcheln neben einem Riffhai herzuschwimmen.
Matteo Adank
Kapuzineraffenweibchen mit ihrem Jungen Schwarzleguan
Faultier im Nationalpark in Manuel Antonio Mittelamerikanisches Aguti
Ara Pärchen Weissrüsselnasenbär
Tukan in Rettungstation Tapir auf der Nachtwanderung in Bijagua
Natter auf der Nachtwanderung in Bijagua Laubfrosch auf der Nachtwanderung in Bijagua
Riesenheuschrecke Aga-Kröte (Git giftdrüsen hinter den Augen)
Pappelschwärmer Grosse Wanderspinne
Rotaugenlaubfrosch (Pura Vida Frosch) Riesenblattschrecke
Doppelfüsser Schildkröten am Rio Celeste
Samtameise Tarantel
Bockkäfer (4cm)
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