Costa Rica liegt in Mittelamerika. Im Norden grenzt das Land an Nicaragua und im Süden an Panama. Im Westen liegt der Pazifische Ozean und im Osten das Karibische Meer. Costa Rica ist ungefähr 51’100 km² gross und damit nur etwas grösser als die Schweiz mit ihren 41’285 km². Trotzdem gehört Costa Rica zu den bekanntesten Naturparadiesen der Welt.

Die Hauptstadt von Costa Rica heisst San José. Dort leben über 300’000 Menschen. Insgesamt hat das Land rund 5,2 Millionen Einwohner*innen. Die meisten Menschen wohnen im sogenannten Central Valley, einer Hochebene in der Mitte des Landes. Dort ist das Klima angenehmer und weniger heiss als an den Küsten.

Costa Rica ist vor allem wegen seiner beeindruckenden Natur bekannt. Es gibt dort Regenwälder, Nebelwälder, Vulkane, Flüsse, Wasserfälle und wunderschöne Strände. Die Landschaft verändert sich oft schon nach wenigen Kilometern. Deshalb spricht man von vielen verschiedenen Mikroklimas. Während es an der Pazifikküste sonnig und trocken sein kann, regnet es an der Karibikküste gleichzeitig oft sehr stark.

Besonders bekannt sind die Vulkane. Einer der berühmtesten ist der Arenal-Vulkan. Früher war er einer der aktivsten Vulkane der Welt. Heute befindet er sich in einer Ruhephase aber zieht jedes Jahr dennoch viele Touristinnen und Touristen an. Der letzte grosse Ausbruch war 2010. Momentan gibt es keine Lavaströme oder spektakuläre Eruptionen.

Costa Rica liegt in den Tropen. Deshalb gibt es dort keine vier Jahreszeiten wie in der Schweiz. Stattdessen gibt es vor allem eine Regenzeit und eine Trockenzeit. Die Trockenzeit dauert ungefähr von Dezember bis April. Von Mai bis November regnet es häufiger und manchmal auch sehr stark.

Ein grosser Vorteil von Costa Rica ist die politische Stabilität. Während viele andere Länder in Mittelamerika früher Probleme mit Bürgerkriegen oder Militärregierungen hatten, blieb Costa Rica meistens ruhig und stabil. Im Jahr 1949 wurde sogar die Armee abgeschafft. Seitdem investiert das Land mehr Geld in Schulen, Gesundheit und Umweltschutz.

Das sorgt bis heute für eine stabile Demokratie und ein sicheres Umfeld. Genau das ist auch ein wichtiger Grund, warum der Tourismus so stark ist. Costa Rica gilt heute als eines der sichersten und beliebtesten Reiseziele in Mittelamerika.

Betroffen gemacht hat mich die Geschichte, die Steven uns auf der Fahrt zum Arenal erzählt hat. Im Jahre 1968 kam es zu einem folgenschweren Vulkanausbruch des Arenals. Die Menschen hatten nicht gewusst, dass der Arenal ein Vulkan ist. Der Schreck war enorm. Steven hat bei diesem Ausbruch drei Menschen aus seiner Familie verloren.

Matteo Adank

Aussicht vom Hotel in San José                                                                                                           Strand bei Quepos (Pazifik)

Auf dem Weg zum Nebelwald in Monteverde                                                                                 Nebelwald in Monteverde (Quelle)                                                                                                                     

Ausblick auf den Arenal Vulkan in La Fortuna                                                                                  Abendstimmung in Bijagua